StartseitePresse2011 - ZAK

Maites Tanzlehrer auf Balinger Parkett

Deutsche Meisterschaften: Kür der Paare

Balingen, 17.11.2011

Horst Walter bleibt dem Parkett der Stadthalle Balingen treu: Im Rahmen des Jubiläumsballes am 10. Dezember werden Deutsche Meisterschaften ausgerichtet.

Ermittelt werden in Balingen an einem Abend die Deutschen Meister in der Standard Kür und in der Latein Kür. Das sei einzigartig, betont Horst Walter. Jedes Paar präsentiert eine eigene Choreografie. Während in den Standard-Tänzen wie gewohnt großes Abendkleid und Frack dominieren, sind die Lateintänzer doch etwas leichter geschürzt. Die Herren tragen meist schwarzes Hemd und schwarze Hose, bei den Damen jedoch kennt die Fantasie keine Grenzen.

Favoritenpaare sind im Moment noch nicht auszumachen. Jedoch gibt es ein Wiedersehen mit drei Professionals aus der RTL Live-Show „Let's Dance“. Sarah Latton z. B. tanzte mit dem „Checker“, Melissa Ortiz-Gomez übte mit dem Schauspieler Moritz A. Sachs und Christian Polanc hat die kompakte Sängerin Maite Kelly derart erfolgreich trainiert, dass sie leichtfüßig mit ihm zusammen die Tanzschau gewonnen hat. Christian Polanc ist jetzt zu den Professionals gewechselt, hat in der austrainierten Tanzsportlerin Melissa Ortiz-Gomez eine adäquate Partnerin gefunden und somit schaut die Tanzwelt mit äußerst großem Interesse auf den ersten gemeinsamen Start dieses Paares in Balingen.

Die besten Tanzsportler Deutschlands aus der Latein-Sektion und der Standard-Sektion wollen ein Feuerwerk der Extraklasse zünden, dem nichts an Temperament, Musikalität und Ästhetik fehlen dürfte.

Zwischen den Turnierrunden können auch die Ballgäste ihr tänzerisches Können zeigen. Es spielt die neu gegründete Danc Band Andreas Schröder.

Quelle: Zollern-Alb-Kurier

Kür der Spitzenpaare

In Balingen fällt Vorentscheidung für die Weltmeisterschaft

Balingen, 07.12.2011

Sehr selten in der Geschichte des deutschen Tanzsports werden an einem Abend zwei Deutsche Meister ermittelt. Der Jubiläumsball in der Balinger Stadthalle am Samstag, 10. Dezember, macht's möglich.

Der Deutsche Professional-Tanzsport-Verband (DPV) vergab dieses außergewöhnliche nationale Turnier von höchstem Rang nach Balingen. Balingen habe den Zuschlag erhalten, weil hier bereits seit 1984 die besten deutschen Tanzsportler fast regelmäßig einmal jährlich um Platzierungen und Punkte kämpfen, informiert Turnierleiter Horst Walter. Waren es zunächst die württembergischen Spitzenpaare der Amateure und Professionals, die seit 1981 bei vielen Abschlussbällen auftraten, so sind es seit 27 Jahren die Professionals, die die Balinger Stadthalle zu ihrem Mekka erkoren haben.

Viele Tanzsportler erreichen mit ihren fünf Latein- oder fünf Standardtänzen die Grenze ihres Trainingseinsatzes angelangt. Daher sind es auch weltweit immer nur die „Spitzenpaare“ in jeder Sektion, die eine wettbewerbsfähige Kür auf die „Beine“ stellen. Gerade die deutschen Paare der Professionals sind in dieser Disziplin seit Jahren überaus erfolgreich und stellen regelmäßig Europa- und Weltmeister. In Classic-Kürturnieren (Standard) wie auch bei den South American Kürturnieren (Latein) werden die Kürtänze aus den regulären fünf Tänzen ausgesucht. Elemente aus anderen Tänzen dürfen verwendet werden, um die Choreographie anzureichern und zu vervollständigen. Die Dauer der Kürmusik beträgt maximal dreieinhalb Minuten. Fünf Wertungsrichter bewerten die Leistungen der Paare. Die A-Note beinhaltet die technische Qualität der Vorführung, bei der B-Note zählt der künstlerische Eindruck.

Bei der offenen Wertung, die hier in Balingen praktiziert wird, müssen die Wertungsrichter sofort nach dem Tanz ihre Wertungen offen legen, so wissen Paare und Ballgäste sogleich, wie die Leistung der Paare bewertet wurde.

Neben drei anwesenden Vizepräsidenten des DPV werten Uta Albanese, Trainerin der Weltmeisterformation Bremen, Dagmar Beck, Trainerin der Weltmeisterformation 1. TC Ludwigsburg, Klaus Koppen, längjähriges Präsidiumsmitglied des DPV, Carsten Lenz, vielfacher aktiver Teilnehmer an Balinger Turnieren und Oliver Seefeldt, mehrfacher Deutscher Lateinmeister. Die Turnierleitung liegt bei Veranstalter Horst Walter. Für die teilnehmenden Turnierpaare sind die Balinger Ergebnisse von allergrößter Wichtigkeit. Die ersten drei Platzierungen sind entscheidend für die Teilnahme an den bevorstehenden Europa- und Weltmeisterschaften.

Quelle: Zollern-Alb-Kurier

Ein weitere rauschende Ballnacht

30. Auflage der Balinger Tanzgala ein voller Erfolg – Cheforganisator Horst Walter im Glück

Balingen, 12.12.2011

Gleich zwei Titel vergab der Deutsche Professional-Tanzsportverband (DPV) am Samstagabend in der Balinger Stadthalle . Das Publikum war begeistert und schwang anschließend selbst das Tanzbein.

Es war wieder einmal mehr einer der rauschenden Bälle, die auf das Konto von Horst Walter, dem nimmermüden Ausrichter dieser hochkarätigen sportlichen und gesellschaftlichen Ereignisse gehen. Seit 30 Jahren richtet der Mann, der sein Alter mit kokettem „60 plus-plus“ umschreibt, Tanzsportveranstaltungen in Balingens guter Stube aus. Die Galabälle haben nach wie vor ihre Anziehungskraft, sowohl bei den Akteuren auf dem Parkett, als auch den überaus fachkundigen Zuschauern, die, auch aus der weiteren Umgebung kommend, sich gerne begeistern lassen.

„30 Jahre Walterbälle, 120 Tanzveranstaltungen, 50 000 Gäste, eine Bilanz die sich sehen lassen kann“ konstatierte Oberbürgermeister Helmut Reitemann. Walter sei für die Halle geschaffen und wohl bereits inventarisiert. „Und ich hoffe, Sie machen bis ‚60 plus-plus-plus’ weiter“ meinte das Stadtoberhaupt und bedankte sich mit einem Geschenk bei dem Ausrichter .

In der Kür Standard traten fünf Paare zur Vorrunde an. Da alle Paare des Abends einzeln tanzten, konnten die Zuschauer ihr Augenmerk konzentriert auf dieses eine Paar richten. Die Tänze, bestehend aus Elementen mehrerer Standardtänze, dauerten maximal 3.30 Minuten. Die Paare hatten ihre Kleidung und die Art der Musik passend aufeinander abgestimmt und boten neben ihrer professionellen Leistung auf dem Parkett noch akrobatische, pantomimische, schauspielerische und humorvolle Einlagen – dies alles im Rahmen der Zulässigkeit. Die folgende Endrunde, gleiche Musik, gleiche Tänze, wurde dann von der Jury bewertet.

Gleicher Modus galt für die Kür Latein, in der es naturgemäß etwas feuriger und temperamentvoller zuging. Auch hier folgte der Vorrunde nach einer Tanzrunde für die Gäste die Endrunde. Die Zuschauer erlebten wieder einmal mehr eine grandios gelungene Melange aus Tanz, Sport und Schau.. Der Ideenreichtum bezüglich Musik und Kleidung der Akteure sorgte überdies für permanente Spannung und Aufmerksamkeit. Tummelten sich doch auf dem Parkett „Heidi und Peter“ ebenso wie „James Bond“, „Michael Jackson“, „Lisa Minelli“ und der „Kleine grüne Kaktus“. Die Gäste honorierten die Auftritte mit lautstarken bis stürmischen Beifallsbekundungen.

Horst Walter, zum soundsovielten Male als humorvoller und charmanter Unterhalter glänzend, ließ es sich nicht nehmen mit den Damen der Siegerpaare ein Tänzchen zu wagen und bewies einmal mehr, dass nicht nur dem Tanzen seine Liebe gehört, sondern im gleichen Maße auch der holden Weiblichkeit.

Eine besondere Ehrung wurde Ulrich Klingler, Geschäftsführer Stadthalle, Messe, Kultur, zuteil. Er erhielt die silberne Ehrennadel des DPV. Die ausgezeichnete Tanzband Andreas Schröder versorgte die Tanz begeisterten Gäste mit passender Musik.

Der Bedeutung der Veranstaltung trug auch das Fernsehen Rechnung. Ein Team begleitete die Endrunden und die Siegerehrung.

Deutsche Meister Kür Standard wurden Oliver Rehder/Jasmin Rehder aus Köln. Christian Polanc/Melissa Ortiz-Gomez aus Ingolstadt holten sich den Meistertitel in Kür Latein.

Ohne Fortune blieb das in Balingen gut bekannte Paar Baßler/Heinzmann. Obwohl Fans der beiden ein großes Sympathieplakat aufgehängt hatten, reichte es dem Paar „Heidi und Peter“ nur jeweils zu den letzen Plätzen.

Quelle: Zollern-Alb-Kurier

SitemapKontaktImpressum